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  • Landgericht Lüneburg

    Plädoyer am 8. 7. 2015

    Hohes Gericht,
    unsere Geschichte der Nazizeit ist nicht erledigt. Dafür spricht nicht nur die Tatsache, dass MORD nicht verjährt. Mord in seiner Definition ist ein Tatbestand, der so 1941 gefasst wurde.

    Es bleibt in unserem Bewusstsein alles was vor und ab 1933 und ab 1939 in Deutschland geschah und von so vielen mitgetragen wurde. Es war nicht eine kleine Tätergruppe, nein, es wurde von einer breiten Bevölkerung getragen. Es ist unbegreiflich, aber es waren nicht nur einige wenige einzelne Täter.

    „Du fährst, mein Sohn, in das Land der Kultur“
    gibt die Lehrerin dem kaum neun Jahre alten Marcel Reich Ranicki mit auf den Weg als er seine polnische Heimat in Richtung Berlin verlässt. Auf die Schulzeit folgen 1938 dann die Deportation nach Polen und das Warschauer Ghetto. Als 23 jähriger entgeht er mit seiner Frau nur knapp der Deportation ins KZ und versteckt sich in Polen. 1958 kehrt er zurück und macht in Deutschland, „im Land der Kultur“, eine beispiellose Karriere als Literaturkritiker. (Dies ist nur EIN Jüdisches Schicksal, aber eines mit happy end)

    Dann nach dem 8. Mai .1945:
    Ein bedeutender Tag, der Tag der Kapitulation, der erst vom unlängst verstorbenen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker mit Bedeutung gefüllt wurde.

    Der Nürnberg Prozess, oder insgesamt die Nürnberger Prozesse, hatten die Idee, einen Tatbestand zu finden, der alle kleineren Verbrechen mit einschließt Es ging um den Holocaust.
    Es ging um crimes aginst humanity (der damalige US Chef Ankläger in Nürnberg war Robert Jackson)
    Aber für den Strafrechtler gilt:
    keine Tat ohne Strafe (nulla poena sine lege)
    Nürnberg stellte nach der eigenen Charta nur die Verbrechen unter Strafe, die mit dem Krieg in Verbindung standen.

    Hannah Arendt definiert treffend worum es ging: „das Überflüssigmachen von Menschen als Menschen einfach weil man sie auf dieser Erde nicht mehr sehen wollte.“

    Die Nazis haben die Juden nicht umgebracht weil sie Kriege gewinnen wollten oder deren Eigentum wollten, oder sich direkt bereichern wollen, sie haben sie umgebracht nicht weil sie gerade einen Angriffskrieg führten , sondern sie folgten völlig unabhängig vom Kriege einer durchaus bekannten Ideologie des Antisemitismus und wollten die Juden vernichten.

    Es begann damit, dass Juden den Judenstern tragen mussten, Deportationen erfolgten, die Reichskristallnacht fand statt, sogenannte Judengesetze wurden erlassen. In München im neu eröffneten NS Dokumentationszentrum kann man an einer großen grauen Wand all diese Gesetze ,die ganz oder teilweise bekannt waren, von ihrem Titel her sehen, es waren unzählige...

    Und dieser Angeklagte hat in Auschwitz bei der Juden Vernichtung mitgewirkt.

    WIE ?

    Das ist ein reines rechtsstaatliches Strafverfahren und das nicht immer leichte Geschäft des Strafrechts hat damit zu tun, die Verantwortung für das Böse einem Individuum zuzuordnen und dessen individuelle Schuld festzustellen. Es geht um die Verantwortung, es geht um die Frage von Schuld und Sühne.

    Hierbei vertreten wir die Stimme der Survivors , sie wollen nicht nur Zeugen oder Opfer sein , sie sind Survivors, Überlebende, sie sind noch heute die Stimme der Geschändeten, die Stimme des unsäglichen Leids , welches nicht ein sogenannter Führer oder eine kleine Clique allein zu verantworten hat.

    Die Versäumnisse des Nachkriegs Deutschland werden auch hier in diesem Verfahren abgearbeitet.

    Der Fall Eichmann und der Frankfurter General Staatsanwalt Dr. Fritz Bauer:

    Bauer vertraute dem Deutschland der 60 er Jahre als Frankfurter Generalstaatsanwalt so wenig, dass er dem israelischen Geheimdienst Mossad Zugang zu den Akten gab, damit die Israelis Eichmann in Argentinien fangen. Er selbst lenkte mit gezielten und bewusst publizierten Hinweisen so ab, dass man Spuren zu Eichmann im anderen Teil der Welt verfolge und er [Eichmann] sich ‚ [vermeintlich] sicher ‚ fühlte.

    Erst nach dem Tode von Bauer wurde diese Tatsache von israelischer Seite bekanntgemacht, um ihn zu Lebzeiten zu schützen. . Als die Israelis Eichmann nach Israel brachten, hat die Adenauer BRD noch nicht einmal dem Wunsche Bauers entsprochen und einen Auslieferungsantrag an Israel gestellt.

    Das war das Nazi Network, das war das schweigende Deutschland der Nachkriegsjahre.

    Das war das Labyrinth des Schweigens. Das wurde unlängst zum Filmtitel, „ Das Labyrinth des Schweigens“ ein sehenswerter neuer deutscher Film, der sich gerade mit Dr. Bauer und seinem Kampf gegen das Schweigen befasst.

    Der erste Leiter der Verfolgungsstelle in Ludwigsburg war ein früherer SA Mann und in Landes und Bundeskriminalämtern saßen viele frühere Nazis, die ihre (ehemaligen NS) Parteigenossen regelmäßig warnten.

    Die Formel für dieses Strafverfahren gegen Oskar Gröning ist einfach:

    • Straftat
    • Teilnahme
    • Schuld
    • Strafe.

    Das zulässige Korrektiv ist nur die individuelle Strafzumessung gemäß § 46 StGB.

    Die Verantwortung des Rechts ist gerade da besonders gegeben, wo es um das allergrößte Unrecht geht. Das ist hier eindeutig der Fall, daher kann der vorhandene Strafrahmen nicht wie die Staatsanwaltschaft es beantragt nur im unteren Rahmen ausgeschöpft werden.

    Die 3 Jahre 6 Monate des Antrags des Staatsanwalts liegen im unteren Rahmen des Strafrahmens für Beihilfe sie sind das absolut falsche Signal. Das ist unakzeptabel.

    Mag eine Korrektur woanders her kommen

    Allein das Stattfinden dieses Verfahrens hat für unsere Mandanten eine überragende und positive Bedeutung.

    Die Zeugen, die survivors sind dankbar für die Ihnen gewährte Aussage Möglichkeit. Zeugen sind regelmäßig nicht begeistert, dass sie aussagen. Ich habe noch nie erlebt, dass Zeugen insgesamt so positiv reagiert haben, dass sie aussagen „dürfen“.

    Gericht und Staatsanwaltschaft haben nicht voll umfassend aufgeklärt (kein Zeuge wurde in den USA vernommen, nichts wurde dort ermittelt, dort gibt es viele Stimmen, die leider nie gehört wurden).

    Es geht um ein einzigartiges Verbrechen der Makrokriminalität
    (Strafrechts Professor Herbert Jäger, Frankfurt).

    Der von Hannah Arendt beschriebene Unrechtsgehalt ist mit dem Term crime against humanity auch in Nürnberg nicht wirklich erfasst worden. Das von ihr beschriebene und in diesem Prozess bekanntgewordene Unrecht ist so groß, so einmalig, so über dimensional und so menschenverachtend.

    Von 9. 6 Millionen Juden im Nazi besetzten Europa haben die Nazis 60 Prozent vernichtet, die gewaltige Ungarn Aktion: sie war kaltblütig und Teil der fabrikmäßigen Mordmaschine, über 300.000 Menschen wurden in 57 Tagen systematisch ermordet.

    Das auch heute sehr positiv in den USA in der englischen Sprache verwendete Wort von der deutschen Gründlichkeit („German Gruendlichkeit“) bekommt eine extrem negative Bedeutung.

    Noch nicht einmal alle in Auschwitz Ankommende bekamen eine Nummer tätowiert. Diese Menschen waren sofort für die Vernichtung bestimmt. Auschwitz Birkenau war ein wesentlicher Teil dieser fabrikmäßig arbeitenden Mordmaschine am Rande des zweiten Weltkrieges.

    Die Geschichte kennt kein so zusammenhängendes Verbrechen, das sich jemals gegen so viele Opfer so systematisch gerichtet hat. Die dabei eingesetzte umfassende totale Grausamkeit ist einmalig. Hier geht es um die Verwirklichung des schwersten Straftatbestandes den das deutsche Strafrecht kennt, den Tatbestand des Mordes.

    Herr Gröning war auf jeden Fall Gehilfe. Nach unserer Auffassung durchaus nahe an der Täterschaft.

    Was geschah mit den Opfern:

    Transporte im Viehwagon, wo sonst 9 Pferde reinpassten wurden, über 90 Menschen 3 Tage und 3 Nächte eingepfercht und von zu Hause weg transportiert.

    Das Ausschwitzt Album – angelegt wie gesammelte Fotos im Reise Album mit Unterschriften - als Dokumentation von SS- Leuten fotografiert, gibt einen Eindruck von der Barbarei, der unsäglichen Unmenschlichkeit.

    „Raus raus„ und „ schnell schnell“, und die vielen „Zählappelle“ sind die Worte die alle Überlebenden sogar in Deutsch noch heute wiedergeben, das ist ein beschreibendes Charakteristikum dessen, was geschah

    Ein polnischer Offizier Witold Pilecki (Buch: „Freiwillig nach Auschwitz“ 5. Auflage 2014 , dort Seite 60 ) beschreibt das persönliche Empfinden in Auschwitz :

    „Wie komisch erschienen uns die Außenwelt und ihre Menschen, die sich mit Dingen abgaben, die uns völlig irrelevant vorkamen. So verbanden wir uns mit emotionalen Knoten. Nicht alle aber reagierten so. Das Lager war ein Prüfstein des Charakters. Manche gerieten in einen moralischen Sumpf. Andere wurden zu einem Charakter aus feinstem Kristall gemeißelt. Wir wurden mit einer scharfen Klinge bearbeitet. Sie schnitt schmerzhaft in unsere Körper, aber in unserer Seele fand sie Felder zum Pfügen....“

    Das waren keine HAEFTLINGE. Warum verwendete man dieses Wort? Dies ist ein euphemistisches Wort für Deportation, Menschenverachtung, Entführung und Schwerstkriminalität im Namen des Staates, des Deutschen Reiches.

    Was konnte dieses Verfahren leisten:

    Der Sieg des Rechtsstaats, der Sieg der Moral: Die Opfer haben Gesichter bekommen und ihre Stimmen wurden teilweise gehört.

    Unsere drei Nebenkläger sagen:

    E. Lefkovits:“ ....bei meiner Hochzeit 1947 war keiner von der Familie dabei “. Sie vermisst Ihre Schwester.... Sie hofft noch immer, dass sie lebt.

    Murray Lynn: „I didn’t reach the finish line.... “ E war 14 Jahre alt, als er in Auschwitz ankam, er trag ein Jahr einen Anzug ohne Unterwäsche und ohne Reinigung, Wanzen, Flöhe, etc.

    Helen Weingarten: „Ich habe die ganze Familie verloren.“

    Die STRAFZUMESSUNG nach § 46 StGB

    Sein Aussage Verhalten: Keine echte Reue, kein alters - weiser Rückblick

    Was hätte man selbst getan? Diese Frage kann man und darf man nicht stellen, keiner kann sie beantworten.

    Befehlsnotstand?

    „Es gibt kaum ein Strafverfahren wegen NS- Verbrechen, in dem das Problem des so genannten Befehlsnotstandes nicht eine wesentliche Rolle gespielt hätte. Seit den Tagen des Prozesses vor dem Internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg ist von den Angeklagten immer wieder behauptet worden, sie hätten die ihnen zur Last gelegten Verbrechen nur unter dem Druck einer unausweichlichen Gefahr für Leib und Leben begangen. Die zentrale Stelle ist jedem hier in einem Ermittlung-oder Strafverfahren bekannt gewordenen Fall nachgegangen, in dem eine Schädigung an Leib und Leben als Folge der Nichtausführung eines verbrecherischen Befehls schlüssig behauptet worden war. Keiner von ihnen hat sich bestätigt. Von den Verteidigern der Angeklagten konnte den Gerichten nicht ein einziger Fall präsentiert werden, in dem die Verweigerung der Ausführung eines verbrecherischen Befehls eine im Sinne der einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen objektiv drohende Gefahr für Leib und Leben des Befehlsempfängers mit sich gebracht hat.

    (Zitat aus : Adalbert Rückerl, die Strafverfolgung von NS-Verbrechen 1945-1978 , C.F. Müller, 1979 - 148 Seiten)

    Auswirkungen der Tat : Verletzungen und Traumatisierung für Generationen

    Menschen wurde die letzte Würde genommen, deren Gelder geklaut und aufs Konto des Deutschen Reiches eingezahlt, das war armselig. Das war kein JOB

    Positiv: Gröning hat obj. Fakten und Holocaust eingeräumt, die Frage nach seinem heutigen MOTIV für die Teilnahme am Verfahren bleibt (er könnte“ krank machen“, dafür gebührt Respekt)

    Herr Gröning, mit Ihrem letzten Wort könnten sie noch liefern, was die Opfer erwarteten, eine echte persönliche alters -weise Betrachtung ihrer Tätigkeit in Auschwitz.

    Dr. Christoph Rückel
    Rechtsanwalt

  • U.S. Visabestimmungen
  • Visa Waiver Program Änderungen
  • Strafsache Rinhold Hanning – Plädoyer Dr. Christoph Rückel

Tätigkeitsschwerpunkte

Prozesse, Schiedsverfahren, ADR

  • Verfahrenskoordination und -organisation unter Beteiligung mehrerer Länder und Gerichtsbarkeiten
  • Erstellung von Schieds- und Mediationsvereinbarungen
  • Mediation bzw. anwaltliche Vertretung für Mandanten in Mediations- und Schiedsverfahren bei deutsch-amerikanischen Fragestellungen wirtschaftsrechtlicher Natur
  • Vertretung von Mandanten bei Prozessführung in Deutschland und den USA mit U.S. Anwälten

Gesellschaftsrecht

  • Gesellschaftsrecht mit besonderem Schwerpunkt auf Gesellschaften mit grenzüberschreitenden bzw. transnationalen Interessen
  • Beratung von der Firmengründung bis zur Auflösung und Abwicklung
  • Gesellschaftsrechtliche Umstrukturierung nationaler und multinationaler Unternehmen mit Schwerpunkt auf Geschäftstätigkeit in Deutschland und den USA
  • Beratung und Betreuung von Vorstandsmitgliedern, Aktionären und Direktoren/Geschäftsführern
  • Beratung bei Umstrukturierungen sowie Problemstellungen der Refinanzierung und Insolvenz gemäß deutschem und U.S.-amerikanischem Recht

Mergers & Acquisitions

  • Beratung in Bezug auf Finanzierungsmöglichkeiten wie auch bei nationalen und internationalen gesellschaftsrechtlichen Transaktionen
  • Beratung bei nationalen und internationalen Fusionen und Übernahmen (M&A)
  • Beratung bei deutsch-amerikanischer Geschäftsansiedlung und nationaler und internationaler Geschäftsexpansion
  • Beratung deutscher Firmen bei der Vorbereitung zur Einführung in den US-Markt

Steuerrecht (Deutschland/USA)

  • Beratung bei deutsch-amerikanischer Investitionsplanung in beiden Ländern gemäß den Regelungen des Abkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika zur Vermeidung der Doppelbesteuerung
  • Beratung bei nationalen und internationalen Erbschaftsangelegenheiten unter Berücksichtigung von Besteuerungskriterien
  • Beratung bei deutsch-amerikanischer Geschäftsansiedlung und nationaler und internationaler Geschäftsexpansion in Verbindung mit der Steuerplanung
  • Beratung deutscher Firmen in steuerrechtlicher Hinsicht bei der Vorbereitung der Einführung in den US-Markt

Immobilientransaktionen

  • Beratung von Mandanten bei der Projektentwicklung einschließlich jener im Sektor erneuerbare Energieträger
  • Beratung bei der Vertragsgestaltung, insbesondere bei Grundstücksveräußerungs- und Vermögensverwaltungsverträgen (Asset Management)
  • Ausarbeitung bzw. Überprüfung von Verträgen im Zusammenhang mit Architektur, Konstruktion, Gebäudeverwaltung und Vermietung
  • Immobilien Due Diligence, gewerbliche Vermietung
  • Beratung bei Immobilien- bzw. Projektfinanzierung
  • Geschlossene Immobilienfonds, insbesondere auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien
  • U.S.-amerikanisches Immobilienrecht und -investitionen für deutsche Investoren
  • Beratung deutscher Investoren in den USA bei gescheiterten U.S.-Investitionen
  • Deutsch-amerikanische Besteuerung von Immobilieninvestoren

Wirtschaftsstrafrecht / Compliance / Deutschland-USA

  • Beratung und Verteidigung bei Wirtschaftsstraftaten, insbesondere mit grenzüberschreitenden Aspekten
  • Unternehmensvertretung auf dem Gebiet des internationalen Wirtschaftsstrafrechts, insbesondere bei Kapitalmarktdelikten und Wettbewerbsverletzungen
  • Beratung im Bereich Exportkontrollen, Sanktionen und hiermit verbundenen Verfahren, insbesondere mit Bezug auf die USA
  • Nationales und internationales Steuerstrafrecht
  • Realistische(s) Compliance und Krisenmanagement
  • Beratung bei Korruptions und Insolvenzverfahren

U.S. Einwanderungsrecht und Doppelstaatsangehörigkeit

  • Beratung deutscher Staatsbürger mit Fragen zum U.S.-amerikanischen Einwanderungsrecht
  • Einwanderung in die USA aufgrund eines Beschäftigungsverhältnisses
  • Erlangung einer Aufenthaltsgenehmigung bzw. Arbeitserlaubnis für Geschäftszwecke
  • Deutsch-amerikanische und europäisch-amerikanische Doppelstaatsangehörigkeitsfragen
  • Beratungsbereich Doppelstaatsangehörigkeit
  • Antrag auf Beibehaltungsgenehmigung
  • Erlangung/Wiedererlangung der deutschen Staatsangehörigkeit (Wiedereinbürgerung)

Medienrecht

  • Die Kanzlei berät und vertritt Geschäftskunden aus dem Bereich Medien/IT in wirtschaftsrechtlichen und vertraglichen Angelegenheiten und begleitet sie in Verhandlungen und Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Ausbau des Geschäfts national und international. Hierbei wird Wert darauf gelegt, nicht nur rein juristisch zu beraten, vielmehr auch immer rechtliche Risiken gegen die wirtschaftlichen Chancen abzuwägen. Weiterhin berät und vertritt die Kanzlei Firmen bei der Gründung, bei der Kapitalsuche und bei der Einbindung von Partnern aus den Bereichen B2B und B2C.

“Wir suchen bei einem Deal nicht vorrangig die Probleme, wir wollen helfen, den Deal zu machen.”

Our Team

Christoph Rueckel

Dr. Christoph Rueckel

Dr. Christoph Rückel ist Gründungspartner der Kanzlei BridgehouseLaw mit Büros in Atlanta, Charlotte (USA) und Deutschland sowie von The BridgehouseLaw Alliance mit Büros in London, Paris, Wien, Barcelona, Warschau, Vancouver, Istanbul und Saudi-Arabien. Heute ist er Seniorpartner der Kanzlei Rückel & Collegen in München, Düsseldorf (Deutschland) und Atlanta (USA).

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Stefan Lode

Dr. Stefan Lode

Dr. Stefan Lode ist als Rechtsanwalt für Rückel & Collegen in Düsseldorf und München tätig. Darüber hinaus ist er Geschäftspartner der OBH GmbH in München und leitet die OBH Unternehmensberatung.

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Munich (Germany)

Rückel & Collegen kooperiert in München mit der Rechtsanwaltskanzlei Ringel & Hillebrand Partnerschaft mbB (Ringel & Hillebrand).

Düsseldorf (Germany)

Das Düsseldorfer Büro von Rückel & Collegen ist eingebunden in ein Netzwerk von Rechtsanwälten und Steuerberatern am Kanzleisitz in der Grafenberger Allee.

Atlanta (USA)

Dr. Christoph Rueckel is working in Atlanta as of Counsel to BridgehouseLaw Atlanta.

Weitere Standorte in den USA

Christoph Rückel ist seit 20 Jahren in den USA anwaltlich tätig. Neben seiner Tätigkeit bei Rückel & Collegen in Atlanta (Georgia) arbeitet er eng mit seinen amerikanischen Kontakten in Washington, D.C., Miami (Florida), New York (New York), Chicago (Illinois) Los Angeles (Kalifornien), Las Vegas (Nevada) und an anderen Standorten in den USA zusammen.

Internationale Standorte

Dr. Rückel steht in ständiger Zusammenarbeit mit Rechtsanwälten in verschiedenen Ländern Europas einschließlich Belgien, im Vereinigten Königreich, in Frankreich, Italien, Polen, in der Schweiz, Spanien und in Skandinavien. Er arbeitet ebenfalls regelmäßig mit Rechtsanwälten und Kanzleien in Israel, Kanada und in der Türkei zusammen.

Transatlantische Tätigkeiten

Dr. Christoph Rückel ist Gründer des Praktikumprogramms Amcham Internship program in Zusammenarbeit mit der Amerikanischen Handelskammer in Deutschland. Das Programm basiert auf dem Grundsatz, dass ein Praktikum für amerikanische Studenten eine der besten Möglichkeiten darstellt, als junge Botschafter mit einer neuen und fokussierten Dynamik in die USA zurückzukehren. Unser Programm bietet den Studenten auch die Gelegenheit, durch ein dreimonatiges Praktikum in einer Gastfirma in verschiedenen Bereichen der Wirtschaft die Kultur des Gastlandes Deutschland im täglichen Leben zu erfahren. Das "U.S.-German Internship Program" ermöglicht es den jungen Studenten, das Arbeitsleben bei führenden internationalen Unternehmen in Deutschland kennen zu lernen und somit einen besseren Einblick in die deutsche Wirtschaft zu erhalten, ihre Deutschkenntnisse anzuwenden bzw. zu vertiefen und sich interkulturellen Herausforderungen zu stellen, um ein besseres transatlantisches Repertoire zwischen den Vereinigten Staaten und Deutschland aufzubauen.

Das Programm ist so konzipiert, dass alle Studenten aus Deutschland in die USA mit einem definitiv erweiterten Selbstbewusstsein und deutlicherem Verständnis der wirtschaftlichen und unternehmerischen Rolle Deutschlands in der Europäischen Union zurückkehren. Obwohl amerikanische Studenten, die frühzeitig internationale Erfahrung sammeln möchten, unsere häufigsten Teilnehmer darstellen, nehmen auch Studenten mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund an unserem Programm teil, die dann einerseits frühere Erfahrungen während ihres Aufenthalts in Deutschland austauschen und andererseits neu gewonnene Erfahrung nach ihrer Heimkehr weitergeben. Durch den täglichen Kontakt mit ihrer Gastfirma werden die Studenten in einer Zeit, in der eine weitere internationale Perspektive für die persönliche und kulturelle Entwicklung erforderlich ist, zu Botschaftern für eine immer globaler werdende Welt und schaffen zudem eine bessere transatlantische Beziehung zwischen den Vereinigten Staaten und Deutschland. Diese neue Plattform bietet Studenten eine Vielzahl von Möglichkeiten, Einblick in die internationale Wirtschaft zu gewinnen, ihre Deutschkenntnisse zu verbessern und kulturelle Herausforderungen zu meistern.

Das "U.S.-German Internship Program" ist eine gemeinnützige Organisation und im U.S.-Bundesstaat Georgia unter dem Namen AmCham BridgehouseLaw Internship Program, Inc. 1170 Peachtree Street N.E., Suite 1815, Atlanta, GA, 30309 als solche eingetragen. Dieses Programm wird durch AmCham Germany, Dr. Christoph Rückel und BridgehouseLaw mit dem Zweck gefördert, amerikanischen Hochschulstudenten, Ausbildungspraktika im Ausland zur Verfügung zu stellen.

US - German Internship Program — In Zusammenarbeit mit Universitäten in den Südosten der Vereinigten Staaten

"U.S.-German Internship Program" 2013 Empfang der amerikanischen Praktikanten durch Generalkonsul William (“Bill”) Moeller; Amerikanisches Konsulat München mit Dr. Christoph Rückel

German American Internship Program 2016

"U.S.-German Internship Program" 2016 – Ankunft der U.S-Studenten in Frankfurt am Main mit Andreas Povel, Geschäftsführer der AmCham und Christoph Rückel

AmCham Internship Program, München Wochenende, Juli 2016

AmCham Internship Program, München Wochenende, Juli 2016

5th Annual AmCham Business Day in Atlanta, 25. Februar 2014 zur Unterstützung des Amcham Praktikumprogramms mit Ehrengast Karl- Theodor zu Guttenberg.

Karl-Theodor zu Guttenberg; Andreas Povel (AmCham Germany; Frankfurt); Sabrina Fritz (ARD Washington); Dr. Jackson Janes (John Hopkins University); Christoph Sander (Deutscher Generalkonsul, Atlanta); Minister Peter Fischer (Deutsche Botschaft, Washington, D.C.); Frank Spolitari (UPS Deutschland); Peter Beyer (MdB); Professor Monika Schulte (Piedmont College); Prof. Dr. Torsten Pieper (Kennesaw University); Klaus Tornow (AmCham Deutschland, Stuttgart); Dr. Christoph Rückel und andere

Ehrengast Karl-Theodor zu Guttenberg und Peter Beyer (Mitglied des Deutschen Bundestags, MdB) Atlanta, 25. Februar 2014 während des 5th Annual AmCham Business Day in Atlanta (Georgia).

Überwindung interkultureller Unterschiede zwischen Deutschland und den USA

Unsere Erfahrung als deutsch-amerikanische Berater hat gezeigt, dass die Lösung altbekannter interkultureller Kommunikationsprobleme den Ausgangspunkt für eine stabile Geschäftsbeziehung bilden muss.

Individualism

  • Autonomie
  • Persönliche Kontakte
  • Freiheit
  • Eigeninitiative (Gesundheitsvorsorge, eine Arbeitsstelle finden,…)
  • Individualisierter Verkehr

Kollektivismus

  • Großer Einfluss von Organisationen
  • Vielerlei Aktivitäten in Organisationen
  • Institution
  • Sozialleistungen - “der Staat” sorgt dafür…
  • Vollständig entwickeltes öffentliches Verkehrsnetz
  • „Politik der offenen Tür“
  • Loyalität gegenüber den eigenen Interessen
  • Fairness
  • Die Gewohnheit, gesellschaftliche Kontakte zu pflegen
  • Hierarchie
  • Loyalität gegenüber der Geschäftsleitung
  • Kräftespiel
  • Beruf vs. Privatleben
  • Formlosigkeit
  • „Du-Form“
  • “Hallo, ich bin Jim.”
  • Man will beliebt sein
  • Man ist relativ pünktlich
  • Förmlichkeit
  • „Sie-Form“
  • “Darf ich mich vorstellen? Ich bin Prof. Dr. Müller.“
  • Man ist sachlich
  • Man ist pünktlich
  • Veränderung
  • Zügige Entscheidungsfindung
  • Viele Möglichkeiten
  • Zielbewusstsein
  • Sich kurz fassen
  • Trial-and-Error-Methode
  • Kurzfristige Ziele
  • Übertreibungen sind gängig
  • Man ist konservativ
  • Konsens
  • Nur eine richtige Lösung
  • Detaillierter Entscheidungsfindungsprozess
  • Ausgedehnte Diskussionen
  • Fehler müssen unbedingt vermieden werden
  • Langfristige Planung
  • Keine Übertreibungen
  • Brainstorming (Sammlung von Ideen)
  • Lässige Atmosphäre
  • Einfach und auf den Punkt gebrachte Ausdrucksweise
  • Vorschläge sind willkommen
  • Suche nach Gemeinsamkeiten
  • Eigene Projektverantwortung
  • Erschöpfende Vorbereitung
  • Straffe Agenda
  • Ausgefeilte und kultivierte Ausdrucksweise
  • Vorbringen von Tatsachen
  • Kritik
  • Verantwortung der Geschäftsleitung

Kontakt

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